Aber wir haben den Ausflug ja nicht wegen der Fahrt gemacht ;). Alingsås hat ein alljährliches Lichtfest, wo Künstler aus der ganzen Welt öffentlich Kunstwerk ausstellen - bestehend aus Licht. Es war noch nicht wirklich sehr dunkel, als wir ankamen, daher entschlossen wir uns für einen Abstecher in ein wirklich sehr verstecktes und gemütliches Café zu machen und ein wenig zu lesen. Als es dann dunke genug war, machten wir uns auf den Rundgang und bestaunten die Lichter, welche durch das nasse Wetter in der leicht nebeligen Luft noch besser zur Geltung kamen. Letztes Jahr soll es besser gewesen sein, aber es war trotzdem schön, und da es das erste Mal für uns war, haben wir ja sowieso keinen Vergleichspunkt. Es war wirklich ein netter kleiner Trip, und da es so nah an Göteborg ist, wollen wir daraus eine jährliche Tradition machen...
Sunday, October 21, 2012
Lichter in Alingsås
Gestern machten wir einen kleinen Ausflug in die nahe gelegene Stadt Alingsås. Eigentlich wollten wir mit dem Fahrrad fahren, aber das Wetter war so grau und trüb, dass wir am Ende einfach den Zug genommen haben. Das dauerte nicht einmal ein halbe Stunde und ist ein schöner >Trip durch Seenlandschaften. Was ich hier in Schweden wirklich liebe ist, dass man bei Straßen, Autobahnen oder Gleise entlang von Gewässern den Eindruck bekommt, sie seien auf selber Höhe mit dem Wasser, was einen fantastischen Anblick bietet.
Aber wir haben den Ausflug ja nicht wegen der Fahrt gemacht ;). Alingsås hat ein alljährliches Lichtfest, wo Künstler aus der ganzen Welt öffentlich Kunstwerk ausstellen - bestehend aus Licht. Es war noch nicht wirklich sehr dunkel, als wir ankamen, daher entschlossen wir uns für einen Abstecher in ein wirklich sehr verstecktes und gemütliches Café zu machen und ein wenig zu lesen. Als es dann dunke genug war, machten wir uns auf den Rundgang und bestaunten die Lichter, welche durch das nasse Wetter in der leicht nebeligen Luft noch besser zur Geltung kamen. Letztes Jahr soll es besser gewesen sein, aber es war trotzdem schön, und da es das erste Mal für uns war, haben wir ja sowieso keinen Vergleichspunkt. Es war wirklich ein netter kleiner Trip, und da es so nah an Göteborg ist, wollen wir daraus eine jährliche Tradition machen...
Aber wir haben den Ausflug ja nicht wegen der Fahrt gemacht ;). Alingsås hat ein alljährliches Lichtfest, wo Künstler aus der ganzen Welt öffentlich Kunstwerk ausstellen - bestehend aus Licht. Es war noch nicht wirklich sehr dunkel, als wir ankamen, daher entschlossen wir uns für einen Abstecher in ein wirklich sehr verstecktes und gemütliches Café zu machen und ein wenig zu lesen. Als es dann dunke genug war, machten wir uns auf den Rundgang und bestaunten die Lichter, welche durch das nasse Wetter in der leicht nebeligen Luft noch besser zur Geltung kamen. Letztes Jahr soll es besser gewesen sein, aber es war trotzdem schön, und da es das erste Mal für uns war, haben wir ja sowieso keinen Vergleichspunkt. Es war wirklich ein netter kleiner Trip, und da es so nah an Göteborg ist, wollen wir daraus eine jährliche Tradition machen...
Lights in Alingsås
Yesterday we made a small trip to the nice nearby city of Alingsås. First we planned to do it by bike, but unfortunately the weather was not really nice, so we decided to go by train. It takes only about 30min. and is a nice railway along of a few big lakes. That's something I actually really like here in Sweden, that roads, highways and rails close to the sea or lakes are mostly seem to be almost the same level as the water, and you get a fantastic view.
But we didn't go to Alingsås for the train ride ;). Alingsås has once a year a light festival, where artists from all around the world make public art arrangements - with light. When we arrived it wasn't really dark, so we stopped in a cute little café for a read. When it was dark enough we went around to check out the lights. It was nice, and due to the wet weather, the light was even more scattered in the slightly foggy air. I heard it's not as good as last year, but still nice to look at, especially for the first time. It's really nice and close to Göteborg, so we try to make this a yearly tradition.
But we didn't go to Alingsås for the train ride ;). Alingsås has once a year a light festival, where artists from all around the world make public art arrangements - with light. When we arrived it wasn't really dark, so we stopped in a cute little café for a read. When it was dark enough we went around to check out the lights. It was nice, and due to the wet weather, the light was even more scattered in the slightly foggy air. I heard it's not as good as last year, but still nice to look at, especially for the first time. It's really nice and close to Göteborg, so we try to make this a yearly tradition.
Hoch hinaus!
Sicherlich wissen viele von euch, dass ich ein richtiger Kletternarr bin. Nach jahrelangem Klettern in Dresden war ich ziemlich enttäuscht, dass hier in Göteborg offensichtlich niemand klettert (oder Ultimate Frisbee spielt...). Dass hatte sich jedoch bald geändert...
Nachdem Sophie letzten September hier anfing zu arbeiten, wir uns besser kennenlernten, fanden wir kurz vor Weihnachten heraus, dass wir beide Klettern lieben. Daher brachte ich kurzerhand nach meinem Weihnachtsurlaub in Deutschland mein Kletterzeug mit und wir fingen Anfang Januar an, die Wände zusammen zu erklimmen. Es war fantastisch: wir hatten jede Menge Spaß und einige Klettergäste, von denen wir leider nur Michaël überzeugen konnten, es dauerhaft zu versuchen. Als Sophie dann im april einen Unfall hatte, konnte sie lange Zeit ihren linken Fuss nicht belasten. Aber sie wäre nicht Sophie, wenn sie nicht die Zähne zusammenbeisen würde und so schnell wie möglich wieder anfängt. Sie konnte schnell ihre alte Hochform zurückgewinnen. Daher entschlossen wir uns im August, den nächsten Schritt zu wagen: Vorstieg. Dass bedeutet,, anstelle eines sicheren Seiles immer vom oberen Ende der Wand, dass man das Seil erst nach oben bringen muss. Damit man nicht ganz ungesichert klettert, brauch man noch sogennante Exen, kurz für Expresskarabiner, Doppelkarabiner die als kurzweilige Sicherungpunkte dienen, bis man den nächsten in der Wand setzt.
Leider ist das mit dem Klettern hier in Schweden (und auch Kanada) nicht so einfach wie in Deutschland. Da muss man nur unterschreiben, dass man irgeneine Sicherungsart beherscht und man kann anfangen. Hier muss man entweder bescheinigen lassen, dass man klettern kann, oder man belegt einen Kurs; beides gibt einem einen Kletterschein, welcher die jeweilige Befähigung kennzeichnet: Toprope oder Vorstieg.
Ich hatte schon Vorstiegerfahrung in Deutschland gesammelt, drinnen und draußen. Da es aber nicht so intensiv und lange her war, entschloss ich mich einen kompletten kurs zu belegen. Michaël und Sophie waren natürlich auch dabei und der Kurs war in der zweiten Septemberwoche. Er war in zwei Teile unterteilt, zu jeweils zwei Stunden. Im ersten Kursteil haben wir nur die Grundlagen gelernt und ein paar mal damit geübt, die Wände hoch und runter zu kommen. Im zweiten Teil, die Woche darauf, ging es um Wiederhohlung und Sturztraining. Leider hatte Sophie einen kleinen Unfall: sie kam kopfüber runter. Glücklicherweise hatte sie außer einem Schock und einem blauen Fleck keine schwerwiegenden Verletzungen. Nach diesem Erlebnis war es eine gute Entscheidung, den Kurs die Folgewoche zu wiederholen. Meiner Ansicht nach war es sogar doppelgut, da der Instruktör wesentlich Rücksichtsvoller war und mit mehr Rat, Tipps und Tricks zur Seite stand. Und am Ende bekamen wir auch unsere rote "ledkort".
Da ich bereits im April ein Seil in Deutschland gekauft habe, und im August zusammen mit Sophie die Expresskarabiner, können wir jetzt selbstständig üben und dann hoffentlich im nächsten Jahr endlich draußen die Felsen erklimmen...
Nachdem Sophie letzten September hier anfing zu arbeiten, wir uns besser kennenlernten, fanden wir kurz vor Weihnachten heraus, dass wir beide Klettern lieben. Daher brachte ich kurzerhand nach meinem Weihnachtsurlaub in Deutschland mein Kletterzeug mit und wir fingen Anfang Januar an, die Wände zusammen zu erklimmen. Es war fantastisch: wir hatten jede Menge Spaß und einige Klettergäste, von denen wir leider nur Michaël überzeugen konnten, es dauerhaft zu versuchen. Als Sophie dann im april einen Unfall hatte, konnte sie lange Zeit ihren linken Fuss nicht belasten. Aber sie wäre nicht Sophie, wenn sie nicht die Zähne zusammenbeisen würde und so schnell wie möglich wieder anfängt. Sie konnte schnell ihre alte Hochform zurückgewinnen. Daher entschlossen wir uns im August, den nächsten Schritt zu wagen: Vorstieg. Dass bedeutet,, anstelle eines sicheren Seiles immer vom oberen Ende der Wand, dass man das Seil erst nach oben bringen muss. Damit man nicht ganz ungesichert klettert, brauch man noch sogennante Exen, kurz für Expresskarabiner, Doppelkarabiner die als kurzweilige Sicherungpunkte dienen, bis man den nächsten in der Wand setzt.Leider ist das mit dem Klettern hier in Schweden (und auch Kanada) nicht so einfach wie in Deutschland. Da muss man nur unterschreiben, dass man irgeneine Sicherungsart beherscht und man kann anfangen. Hier muss man entweder bescheinigen lassen, dass man klettern kann, oder man belegt einen Kurs; beides gibt einem einen Kletterschein, welcher die jeweilige Befähigung kennzeichnet: Toprope oder Vorstieg.
Ich hatte schon Vorstiegerfahrung in Deutschland gesammelt, drinnen und draußen. Da es aber nicht so intensiv und lange her war, entschloss ich mich einen kompletten kurs zu belegen. Michaël und Sophie waren natürlich auch dabei und der Kurs war in der zweiten Septemberwoche. Er war in zwei Teile unterteilt, zu jeweils zwei Stunden. Im ersten Kursteil haben wir nur die Grundlagen gelernt und ein paar mal damit geübt, die Wände hoch und runter zu kommen. Im zweiten Teil, die Woche darauf, ging es um Wiederhohlung und Sturztraining. Leider hatte Sophie einen kleinen Unfall: sie kam kopfüber runter. Glücklicherweise hatte sie außer einem Schock und einem blauen Fleck keine schwerwiegenden Verletzungen. Nach diesem Erlebnis war es eine gute Entscheidung, den Kurs die Folgewoche zu wiederholen. Meiner Ansicht nach war es sogar doppelgut, da der Instruktör wesentlich Rücksichtsvoller war und mit mehr Rat, Tipps und Tricks zur Seite stand. Und am Ende bekamen wir auch unsere rote "ledkort".
Da ich bereits im April ein Seil in Deutschland gekauft habe, und im August zusammen mit Sophie die Expresskarabiner, können wir jetzt selbstständig üben und dann hoffentlich im nächsten Jahr endlich draußen die Felsen erklimmen...
Sunday, October 14, 2012
Higher and higher
Many of you may already know that I love climbing. When I came here to Sweden I was quite disappointed, that obviously noone was into that sport. But it took time to get me proven wrong... more or less until Sophie arrived ;).
Just before last Christmas we discovered, that we both were into climbing. So when I came back from Germany in January, I brought my climbing gear and we started of together. It was great, we had fun and had several climbing guest, of whom Michaël was the only one who sticked with it. Until Sophie had an accident in April and couldn't put force on her left foot. But she wouldn't be Sophie if she wouldn't fight, bite through the pain and started climbing asap. She got quickly better again and in August we decided to go for the next step: lead climbing. That means, instead of being secured by a rope coming from the top (therefore called top-rope climbing), you have to bring your own rope all the way up. This is a more exiting, but still safe, because you secure yourself with so-called quickdraws.
Annoying in Sweden (and obviously also Canada) is, that you need to prove, that you are able to climb. That means either a short check by an instructor or a complete course. In Germany it is rather simple: if you want to climb in a gym, you simple say what kind of securing device you'll use, sign and you are good to go...
I did lead climbing before, mostly outdoors, but rather simple and long time ago. So I decided to go for a complete course too. Also Michaël joined and we find a common day in the second week of September. The course was separated in two times two hours. First run was rather simple, we learned basics and got a few times up and down. Second time was a week after and consisted of repetition and fall. Unfortunately, we had a little accident: Sophie came down head-first. Fortunately, next to the shock, only a bruise remained. But we repeated the lesson the following week. In my opinion it was even nicer, because the new teacher was more cautious and gave more insight, tips and the confidence we needed.
At the end we left with the red "ledkort".
Since I bought the rope in April and the quick draws together with Sophie in August, we have everything we need, to practise on our own. And hopefully next year, when it is warmer and nicer, we can finally go climbing outside for real...
Just before last Christmas we discovered, that we both were into climbing. So when I came back from Germany in January, I brought my climbing gear and we started of together. It was great, we had fun and had several climbing guest, of whom Michaël was the only one who sticked with it. Until Sophie had an accident in April and couldn't put force on her left foot. But she wouldn't be Sophie if she wouldn't fight, bite through the pain and started climbing asap. She got quickly better again and in August we decided to go for the next step: lead climbing. That means, instead of being secured by a rope coming from the top (therefore called top-rope climbing), you have to bring your own rope all the way up. This is a more exiting, but still safe, because you secure yourself with so-called quickdraws.Annoying in Sweden (and obviously also Canada) is, that you need to prove, that you are able to climb. That means either a short check by an instructor or a complete course. In Germany it is rather simple: if you want to climb in a gym, you simple say what kind of securing device you'll use, sign and you are good to go...
I did lead climbing before, mostly outdoors, but rather simple and long time ago. So I decided to go for a complete course too. Also Michaël joined and we find a common day in the second week of September. The course was separated in two times two hours. First run was rather simple, we learned basics and got a few times up and down. Second time was a week after and consisted of repetition and fall. Unfortunately, we had a little accident: Sophie came down head-first. Fortunately, next to the shock, only a bruise remained. But we repeated the lesson the following week. In my opinion it was even nicer, because the new teacher was more cautious and gave more insight, tips and the confidence we needed.
At the end we left with the red "ledkort".
Since I bought the rope in April and the quick draws together with Sophie in August, we have everything we need, to practise on our own. And hopefully next year, when it is warmer and nicer, we can finally go climbing outside for real...
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