Man hat immer einen Grund zu feiern, v.a. wenn man ein internationalles Paar ist :). Sophie vermisste letztes Jahr ihr Thanksgiving Dinner, daher wollte sie gerne eines dieses Jahr haben. Und wie kann man nein zu so einem fantastischen Anlass mit Freunden und gutem Essen sagen? Zwischen dem Kanadischem (Ende Oktober) und dem Amerikanischen (Ende November) Thanksgiving liegt fast ein Monat, daher entschieden wir uns, einfach ein Datum dazwischen für unser "Schwedisches" zu wählen - und es fiel auf den 3ten November.
Einen Truthahn zu finden ist auch in Schweden kein Problem - nur bezahlt man das zehnfache wie in den Staaten. Wir kauften ihn drei Tage im Vorraus, da wir ihn langsam im Kühlschrank auftauen lassen mussten. Als der grosse Tag dann endlich da war, waren wir frühs einkaufen und dann war 5 Stunden kochen angesagt (die Rezepte findet ihr bald in unserem Blog).
Aber das war es definitiv wert: es gab Truthahn mit glutenfreier Füllung (für Riccardo) und mit speziell von Kanada importierten Gewürzen gewürzt; Kartoffelbrei, Kürbisbrei (mein Favorit), Bohnen, Cranberry Soße und Mohrrüben. Die Vorspeiße wurde von Michaël und Jenny serviert und wir hatten auch noch einen Nachtisch gemacht: Kürbiskuchen und Zitronen-Meringue-Kuchen - einfach lecker. Dank dem gut sortierten amerikanischen Regal in ICA Focus fanden wir auch einige Spezialzutaten, wie den Kürbis in der Dose (erleichtert die Zubereitung des Kuchens).
Als der Truthahn fertig war und die Kuchen im Ofen, kamen auch schon die ersten Gäste. Normalerweise ist Thanksgiving ein Familienfest. Als Ersatzfamilie haben wir zehn unserer besten Freunde eingeladen. Um alle unterzubringen, haben wir den "Partyraum" in unserem Haus gebucht, welcher perfekt dafür geeignet war. Es war mehr als genug zu Essen da, niemand musste hungern, und es war einfach ein genial schöner Abend!
Monday, November 26, 2012
Swedish Thanksgiving...
When the turkey was cooked and the pies in the oven, the first guest arrived.Thanksgiving is usually a family tradition. As a substitute for our families, we had ten of our closest friends over - some came even all the way from Italy :D. To have enough space we booked the party room in our building, which was perfect for this occasion. It was plenty of food, no one had to starve, and it was a great evening.
Sunday, November 11, 2012
Lovely days in Paris
It's already two weeks ago that we've been to Paris. Sophie surprised me with this trip to celebrate our anniversary :). I've never been to Paris and wanted to see it a long, long time. From Gothenburg you can simply go with Ryanair. Problem is that the Airport in Paris isn't in Paris, but an hour bus trip away. In the end we wondered if the slightly cheaper plane trip and the queuing and bus riding was worth it, or if we could have taken a direct flight to Charles de Gaulle. But this didn't effect the experience at all.
When we arrived the weather wasn't really welcoming. Sophie experienced this the two times she've been there before. But, nevertheless, we rented a bike and took of for the hostel. Paris has one of the worlds best maintained automated bike renting services (velib), where everyone can simply rent a bike with the credit card, for 1.70€ per day (that would be a single ticket in the Metro). The advantage is, that you see more of the city than if you would use the Metro, you're faster than walking, but you still get some fresh air, and you save money. The first half hour is for free afterwards you pay extra. But 30min. are definitely enough to get trough the city center.
Our hostel was right next to Montmatre. So right after we arrived we climbed up to Sacré-Cœur (Sacred-Heart-Basilique - anyone gets this ;) ), but the view wasn't so great, due to the bad weather. Afterwards, in the evening, we cycled, bypassing Arc de Triomphe, towards Tour de Eiffel, where I had tickets for the 10pm elevator ride; that saves hours of queuing. Despite weather and darkness, or especially due to the darkness (?!), we had a fantastic view, alongside with a nice glass of champaign.
Saturday the weather was already better. We started the day by cycling back to Arc de Triomph and walking down Champs-Élisée towards the
Louvre. After enjoying the pyramid we strolled down alongside Seine to reach Notré Dame.
Sunday the weather was even better. We conquered the city from the east, cycled a lot and enjoyed the sunny weather. We relaxed in Parc de Luxembourg, watched kids and adults playing with toy sailboats on a fountain and walked ahead to the Pantheon. Back at the hostel we climbed again on top of the Sacred Heart church, and this time we could enjoy the view. In the late afternoon we went to the Eiffel tower, sauntered over Champ de Mars and waited on the Trocadero for the Night, to see the hourly flickering of the Tower.
To warm up afterward, we got a suggestion (thanks again, Michaël) for a nice, small french restaurant right next to our hostel and Sacred-Heart. The french people showed their best manners to welcome us (attention: sarcasm). But anyway, it was a great final of a great weekend.
Paris is a beautiful city. Despite the weather (sometimes) and the people, it's a city worth seeing. I really enjoyed it, but wouldn't necessarily consider a second trip - but you never know....
| Arc de Triomph |
Our hostel was right next to Montmatre. So right after we arrived we climbed up to Sacré-Cœur (Sacred-Heart-Basilique - anyone gets this ;) ), but the view wasn't so great, due to the bad weather. Afterwards, in the evening, we cycled, bypassing Arc de Triomphe, towards Tour de Eiffel, where I had tickets for the 10pm elevator ride; that saves hours of queuing. Despite weather and darkness, or especially due to the darkness (?!), we had a fantastic view, alongside with a nice glass of champaign.
| Louvre |
Sunday the weather was even better. We conquered the city from the east, cycled a lot and enjoyed the sunny weather. We relaxed in Parc de Luxembourg, watched kids and adults playing with toy sailboats on a fountain and walked ahead to the Pantheon. Back at the hostel we climbed again on top of the Sacred Heart church, and this time we could enjoy the view. In the late afternoon we went to the Eiffel tower, sauntered over Champ de Mars and waited on the Trocadero for the Night, to see the hourly flickering of the Tower.
| Twinkeling Eiffel tower at night (SETE – illuminations Pierre Bideau) |
Paris is a beautiful city. Despite the weather (sometimes) and the people, it's a city worth seeing. I really enjoyed it, but wouldn't necessarily consider a second trip - but you never know....
Paris - Stadt der Liebe
Zwei Wochen ist es nun bereits her, dass wir in Paris waren. Sophie hatte mich kurzerhand damit überrascht, als kleine Jubiläumsfeier :), Ich war noch nie da und wollte es schon immer mal sehen. Von Göteborg kann man mit Ryanair bequem hinfliegen. Leider heißt das nicht, dass es sehr günstig ist und es berücksichtigt auch nicht, dass der Ryanair Flughafen in Paris nicht in Paris ist, sondern 1h Busfahrt außerhalb. Am Ende fragten wir uns, ob der Stress, das Schlange stehen (oder wie auch immer die Franzosen die Menschenansammlungen, die sie fabrizieren, nennen) und was wir für alles bezahlt haben, wirklich soviel besser war als ein regulärer Flug nach Charles de Gaulle.
Aber das hat dem ganzen Erlebnis keinen Abbruch getan. Jedes mal, wenn Sophie in Paris war, war schlechtes Wetter. Es sah nicht viel besser aus, als wir Freitag Nachmittag ankamen. Wir hatten im Internet rausgefunden, dass Paris das weltbeste Leihfahradnetz hat, wo man sich an automatisierten Stationen nur mit der Kreditkarte für 1,70€ am Tag (in der Metro ist das ein Einzelfahrschein) halbstündlich Fahrräder ausleihen kann; überzieht man die 30min., zahlt man nur 1€ für die erste halbe Stunde, danach mehr und mehr. Aber 30min sind genug um fast durch die gesamte Innenstadt zu kommen. Vorteil ist, man sieht mehr, da man nicht nur im Metroschacht sitzt, man bewegt sich und es ist billiger.
So konnten wir am ersten Tag gleich zum Hostel radeln, welches direkt am Mont Matre lag. So konnten wir uns gleich Sacré-Cœur (Herz-Jesu-Basilika) ansehen, aber der Ausblick war nicht so befriedigend (Wetter :( ). Am Abend gings dann, vorbei am Arc de Triomphe, zum Eiffelturm, wo ich einen Aufstieg für um 22uhr bestelt hatte; damit spart man sich stundenlanges Schlangestehen... Trotz Wetter und Dunkelheit, oder extra deswegen (?!), war es sehr schön. Wir sahen die Stadt voll beleuchtet und genossen das bei einem Glas Sekt.
Samstag sah das Wetter schon freundlicher aus. Wir starteten wieder am Triumphbogen, liefen Champs-Élisée runter bis zum Louvre. Danach ging es entlang der Seine zu Notré Dame.
Sonntag war herrliches Wetter. Wir eroberten die Stadt vom Osten her, radelten viel, genossen das Wetter. Wir schlenderten durch den Luxembourg Park, wo Kinder kleine Segelbote auf einem Springbrunnen fahren lassen; liefen zum Pantheon; bestiegen erneut die Herz-Jesu-Kirche und genossen diesmal die Aussicht. Am späteren Nachmittag fuhren wir dann wieder zum Eifeltauer, schlenderten durchs Marsfeld und warteten auf dem Trocadero auf die Nacht, wenn das stündliche Lichterspiel anfängt. Danach ging es dann noch zum Aufwärmen in ein kleines nettes französisches Restaurant, wo die Franzosen wieder ihre besten Manieren zeigen konnten (Sarkasmus-Alarm!). Trotzdem war es wirklich ein gelungener Abschluss unseres Trips.
Paris war sehr schön, und trotz des nicht immer schönen Wetters und der heimischen Bevölkerung eine Reise wert, aber meiner Ansicht nach nicht zwingend eine zweite; aber mal sehen, was noch kommt...
| Triumphbogen |
| Louvre |
| Eiffelturm mit Lichtspiel in der Nacht (SETE – illuminations Pierre Bideau) |
Sonntag war herrliches Wetter. Wir eroberten die Stadt vom Osten her, radelten viel, genossen das Wetter. Wir schlenderten durch den Luxembourg Park, wo Kinder kleine Segelbote auf einem Springbrunnen fahren lassen; liefen zum Pantheon; bestiegen erneut die Herz-Jesu-Kirche und genossen diesmal die Aussicht. Am späteren Nachmittag fuhren wir dann wieder zum Eifeltauer, schlenderten durchs Marsfeld und warteten auf dem Trocadero auf die Nacht, wenn das stündliche Lichterspiel anfängt. Danach ging es dann noch zum Aufwärmen in ein kleines nettes französisches Restaurant, wo die Franzosen wieder ihre besten Manieren zeigen konnten (Sarkasmus-Alarm!). Trotzdem war es wirklich ein gelungener Abschluss unseres Trips.
Paris war sehr schön, und trotz des nicht immer schönen Wetters und der heimischen Bevölkerung eine Reise wert, aber meiner Ansicht nach nicht zwingend eine zweite; aber mal sehen, was noch kommt...
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