Thursday, December 27, 2012

First stop - Berlin


Our great Christmas-New Years round trip started on the 19th of December - in Berlin. We left one day earlier to take a cheaper flight. As a compromise we decided to stay a day in Berlin. Sophie has never been there, only passing through - and for me more or less the same, except that I've been there maybe 20 years ago.


Unfortunately, we didn't get the best weather: mostly cloudy gray, and extremely foggy - but at least not cold and no rain.
We tried to check the best we could in the short time we had: Victory column in Tiergarten park, Brandenburger gate, the Parliament (Reichstag) out and inside, Alexanderplatz and television tower. All in all we were quite impressed by the Reichstag, since you just need to sign up a little in advance and everything else is for free, including a great audio guide and the brilliant view. I was rather disappointed by the Brandenburger gate. It seemed tiny, maybe due to the neighboring buildings, which you usually don't see on pictures.

After one day and one night we continued to our Christmas stay: Dresden and my family...

Erster Stopp - Berlin

Unser grosser Weihnachts-Silvester Rundtrip began am 19.Dezember - in Berlin. Wir sind einen Tag eher abgeflogen um einen günstigeren Flug zu bekommen. Als Kompromis haben wir uns entschieden, einen Tag in Berlin zu verbringen. Sophie hat die Stadt noch nie gesehen, ausser auf der Durchreise. So ging es mir, ausser das ich vllt. vor 20Jahren mal da war.
Wir hatten nicht gerade das beste Wetter: es war wolkig grau, und teilweise so neblig, dass wir die Spitze des Fernsehturms nur erahnen konnten - wenigstens war es nicht zu kalt und hat auch nicht geregnet.
Wir haben uns die besten Sehenswürdigkeiten angesehen, die man in der kurzen Zeit erlaufen konnte: die Siegessäule im Tierpark, das Brandenburger Tor, den Reichstag von aussen und innen, Alexanderplatz und Fernsehturm. Im Grossen und Ganzen waren wir nur vom Reichstag beeindruckt, der nur eine Voranmeldung bedarf, aber ansonsten schön mit kostenlosem Audioguide und Aussicht zu bewundern ist. Das Brandenburger Tor auf der anderen Seite kam mir äusserst klein vor, wahrscheinlich auch, da man immer nur Bilder wie das obige sieht, und nie den Platz davor, der es vllt. mehr in Perspektive setzt.

Nach einem Tag und einer Nacht ging es dann schon weiter zu unserem Weihnachtsziel: Dresden und Familie...

Swedish christmas


Pre-Christmas time in Sweden is almost as in Germany - almost... It's a little longer dark, the Christmas markets are less beautiful, and there is a lot of food.

My stuffed plate from the Christmas buffé - the Julbord
On the 1st of December I surprised Sophie with her very own Advent calendar. We already got one together from my mom, but this way she didn't have to share. On the 6th I surprised her with a new, German tradition - St. Nikolaus, which means her boots were filled with oranges, nuts and chocolate Santa Clauses; very nice :)
But these were only the self-chosen opportunities to eat. We had a expat and a institutional Christmas party, both with free food, of course; a  Christmas lunch from the department, with the famous Julbord.
Christmas market in Liseberg
Finally we also had Santa Lucia, a Italian tradition on the occasion of the burning of a witch Lucia, as far as I understood. This comes along with the delicious saffron buns, choir songs and a lot of candle lights.
Also I made it to the Liseberg Christmas market this year - finally. I wanted to go already, when I came for my interview, two years ago, but they closed too early. Last year I didn't find anyone to come along (surprisingly Sophie made the same experience), so we simply went together this year. It was rather disappointing: 10€ entrance fee, little, less beautiful shops, which mainly belong to the regular interior of the amusement park. But at least I saw it once.
Self made gingerbread house
And we also had a private Housewarming-Birthday-Christmas party at Michaëls. We prepared a home glued gingerbread house and served some traditional German Feuerzangenbowle. The latter is warm red wine with spices and oranges, with dripped in melted burning sugar from a cone covered in high percentage Rum. The sugar cones are impossible to get, but we made them ourselves over a couple of weeks.

Now we are already on our great Christmas-New Years adventure, but I will report back on this later.

Schwedische Weihnachten

Vorweihnachtszeit in Schweden ist fast wie in Deutschland - aber nur fast.... Es ist ein weniger länger dunkel, die Weihnachtsmärkte sind bei weitem nicht so schön, und es wird viel gegessen.

Mein übervoller Teller vom Weihnachtsbuffé - dem Julbord
 Ich hatte Sophie am 1.Dezember mit einem selbstgemachten Adventskalender überrascht, damit sie ihren eigenen für die Adventszeit hat. Von meiner Mutter hatte ich einen für uns beide bekommen. Am 6ten konnte ich sie dann mit einer neuen, deutschen Tradition überraschen - dem Nikolausstiefeln, richtig voll mit Orangen, Nüssen und Schokiweihnachtsmann.
Aber dass waren nur selbstgewählte Gelegenheiten um zu naschen. Mit einer Weihnachtsfeier für Einwanderer und eine im Institut, beide mit kostenlosem Essen natürlich, waren wir ziemlich beschäftigt. Dann gab es ein Weihnachtsmittag nur für die Abteilung, wo man sich am schwedisch typischen Julbord den Magen vollschlagen konnte.
Weihnachtsmarkt in Liseberg
 Zu guter letzt gab es auch den Santa Lucia Tag, eine Tradition, übernommen von Italien, anlässlich der Verbrennung einer Hexe, soweit ich das verstanden habe... Dabei gibt auch die typischen Safranbrötchen, Chorgesang und jeder Menge Kerzenlichter.
Dieses Jahr hab ich es auch endlich mal auf den Weihnachtsmarkt hier geschafft. Ich wollte schon gehen, als ich zum Vorstellungsgespräch kam, aber sie schlossen schon um 9. Letztes Jahr wollte keiner mitkommen (komischerweise hatte Sophie dasselbe Problem), daher gingen wir dieses Jahr zusammen. Es war sehr enttäuschend: fast 10€ Eintritt und dann kaum Buden, schon garnicht so schöne wie in Deutschland. Liseberg ist ein Vergnügungspark, und die meisten Läden sind auch noch Glücksspielbuden, nur im Weihnachtslook. Aber wenigstens hab ichs mal gesehen.
Selbstgemachtes Pfefferkuchenhaus

Zu guter letzt hatten wir auch noch eine Einzugs-Geburtstags-Weihnachts-Feier bei Michaël. Dafür haben wir ein nettes Pfefferkuchenhaus gemacht, bzw. selbst zusammengeklebt. Trotz kurzer Bauzeit fanden alle es sehr gelungen. Ausserdem haben wir noch Feuerzangenbowle angeboten. Das war garnicht so einfach, da man in Schweden keine Zuckerkegel bekommt, daher hab ich die über Wochen selbst gemacht.

Nun sind wir schon in mitten unserer Weihnachts-Silvester-Abenteuer, aber davon berichte ich später...

Monday, November 26, 2012

Schwedisches Erntedankfest

Man hat immer einen Grund zu feiern, v.a. wenn man ein internationalles Paar ist :). Sophie vermisste letztes Jahr ihr Thanksgiving Dinner, daher wollte sie gerne eines dieses Jahr haben. Und wie kann man nein zu so einem fantastischen Anlass mit Freunden und gutem Essen sagen? Zwischen dem Kanadischem (Ende Oktober) und dem Amerikanischen (Ende November) Thanksgiving liegt fast ein Monat, daher entschieden wir uns, einfach ein Datum dazwischen für unser "Schwedisches" zu wählen - und es fiel auf den 3ten November.
Einen Truthahn zu finden ist auch in Schweden kein Problem - nur bezahlt man das zehnfache wie in den Staaten. Wir kauften ihn drei Tage im Vorraus, da wir ihn langsam im Kühlschrank auftauen lassen mussten. Als der grosse Tag dann endlich da war, waren wir frühs einkaufen und dann war 5 Stunden kochen angesagt (die Rezepte findet ihr bald in unserem Blog). Aber das war es definitiv wert: es gab Truthahn mit glutenfreier Füllung (für Riccardo) und mit speziell von Kanada importierten Gewürzen gewürzt; Kartoffelbrei, Kürbisbrei (mein Favorit), Bohnen, Cranberry Soße und Mohrrüben. Die Vorspeiße wurde von Michaël und Jenny serviert und wir hatten auch noch einen Nachtisch gemacht: Kürbiskuchen und Zitronen-Meringue-Kuchen - einfach lecker. Dank dem gut sortierten amerikanischen Regal in ICA Focus fanden wir auch einige Spezialzutaten, wie den Kürbis in der Dose (erleichtert die Zubereitung des Kuchens).
Als der Truthahn fertig war und die Kuchen im Ofen, kamen auch schon die ersten Gäste. Normalerweise ist Thanksgiving ein Familienfest. Als Ersatzfamilie haben wir zehn unserer besten Freunde eingeladen. Um alle unterzubringen, haben wir den "Partyraum" in unserem Haus gebucht, welcher perfekt dafür geeignet war. Es war mehr als genug zu Essen da, niemand musste hungern, und es war einfach ein genial schöner Abend!

Swedish Thanksgiving...

We always find another reason to celebrate, and being a international couple makes it way easier :). Sophie didn't have a real Thanksgiving dinner last year, so she wanted to have one this year. And who can say no to such a great opportunity to invite friends and have a shitload of great food to eat. The Canadian and American Thanksgiving is almost one month apart, so we just decided to pick one day in between the two - the 3rd of November. Finding a turkey is also in Sweden not too difficult - you just pay around a tenfold for it. We had to buy it three days in advance, because it needed time to unfreeze in the fridge. When the day was come, we were shopping and cooking for 5h straight (the recipes will be soon on our blog). But it was definitely worth it: we had the turkey with gluten free stuffing (for Riccardo) and special, from Canada imported spices; mashed potatoes, mashed squash (my favorite); beans, cranberry sauce and carrots. The starter was brought by Michaël and Jenny, and we also made a desert: a pumpkin pie and a lemon meringue pie. It was delicious! Thanks to the well equipped ICA Focus we could get even special ingredients, like pumpkin in a can.
When the turkey was cooked and the pies in the oven, the first guest arrived.Thanksgiving is usually a family tradition. As a substitute for our families, we had ten of our closest friends over - some came even all the way from Italy :D. To have enough space we booked the party room in our building, which was perfect for this occasion. It was plenty of food, no one had to starve, and it was a great evening.

Sunday, November 11, 2012

Lovely days in Paris

It's already two weeks ago that we've been to Paris. Sophie surprised me with this trip to celebrate our anniversary :). I've never been to Paris and wanted to see it a long, long time. From Gothenburg you can simply go with Ryanair. Problem is that the Airport in Paris isn't in Paris, but an hour bus trip away. In the end we wondered if the slightly cheaper plane trip and the queuing and bus riding was worth it, or if we could have taken a direct flight to Charles de Gaulle. But this didn't effect the experience at all.
Arc de Triomph
When we arrived the weather wasn't really welcoming. Sophie experienced this the two times she've been there before. But, nevertheless, we rented a bike and took of for the hostel. Paris has one of the worlds best maintained automated bike renting services (velib), where everyone can simply rent a bike with the credit card, for 1.70€ per day (that would be a single ticket in the Metro). The advantage is, that you see more of the city than if you would use the Metro, you're faster than walking, but you still get some fresh air, and you save money. The first half hour is for free afterwards you pay extra. But 30min. are definitely enough to get trough the city center.
Our hostel was right next to Montmatre. So right after we arrived we climbed up to Sacré-Cœur (Sacred-Heart-Basilique - anyone gets this ;) ), but the view wasn't so great, due to the bad weather. Afterwards, in the evening, we cycled, bypassing  Arc de Triomphe, towards Tour de Eiffel, where I had tickets for the 10pm elevator ride; that saves hours of queuing. Despite weather and darkness, or especially due to the darkness (?!), we had a fantastic view, alongside with a nice glass of champaign.
Louvre
Saturday the weather was already better. We started the day by cycling back to Arc de Triomph and walking down Champs-Élisée towards the Louvre. After enjoying the pyramid we strolled down alongside Seine to reach Notré Dame.
Sunday the weather was even better. We conquered the city from the east, cycled a lot and enjoyed the sunny weather. We relaxed in Parc de Luxembourg, watched kids and adults playing with toy sailboats on a fountain and walked ahead to the Pantheon. Back at the hostel we climbed again on top of the Sacred Heart church, and this time we could enjoy the view. In the late afternoon we went to the Eiffel tower, sauntered over Champ de Mars and waited on the Trocadero for the Night, to see the hourly flickering of the Tower.
Twinkeling Eiffel tower at night
(SETE – illuminations Pierre Bideau)
To warm up afterward, we got a suggestion (thanks again, Michaël) for a nice, small french restaurant right next to our hostel and Sacred-Heart. The french people showed their best manners to welcome us (attention: sarcasm). But anyway, it was a great final of a great weekend.
Paris is a beautiful city. Despite the weather (sometimes) and the people, it's a city worth seeing. I really enjoyed it, but wouldn't necessarily consider a second trip - but you never know....

Paris - Stadt der Liebe

Zwei Wochen ist es nun bereits her, dass wir in Paris waren. Sophie hatte mich kurzerhand damit überrascht, als kleine Jubiläumsfeier :), Ich war noch nie da und wollte es schon immer mal sehen. Von Göteborg kann man mit Ryanair bequem hinfliegen. Leider heißt das nicht, dass es sehr günstig ist und es berücksichtigt auch nicht, dass der Ryanair Flughafen in Paris nicht in Paris ist, sondern 1h Busfahrt außerhalb. Am Ende fragten wir uns, ob der Stress, das Schlange stehen (oder wie auch immer die Franzosen die Menschenansammlungen, die sie fabrizieren, nennen) und was wir für alles bezahlt haben, wirklich soviel besser war als ein regulärer Flug nach Charles de Gaulle.

Triumphbogen
Aber das hat dem ganzen Erlebnis keinen Abbruch getan. Jedes mal, wenn Sophie in Paris war, war schlechtes Wetter. Es sah nicht viel besser aus, als wir Freitag Nachmittag ankamen. Wir hatten im Internet rausgefunden, dass Paris das weltbeste Leihfahradnetz hat, wo man sich an automatisierten Stationen nur mit der Kreditkarte für 1,70€ am Tag (in der Metro ist das ein Einzelfahrschein) halbstündlich Fahrräder ausleihen kann; überzieht man die 30min., zahlt man nur 1€ für die erste halbe Stunde, danach mehr und mehr. Aber 30min sind genug um fast durch die gesamte Innenstadt zu kommen. Vorteil ist, man sieht mehr, da man nicht nur im Metroschacht sitzt, man bewegt sich und es ist billiger.
Louvre
So konnten wir am ersten Tag gleich zum Hostel radeln, welches direkt am Mont Matre lag. So konnten wir uns gleich Sacré-Cœur (Herz-Jesu-Basilika) ansehen, aber der Ausblick war nicht so befriedigend (Wetter :( ). Am Abend gings dann, vorbei am Arc de Triomphe, zum Eiffelturm, wo ich einen Aufstieg für um 22uhr bestelt hatte; damit spart man sich stundenlanges Schlangestehen... Trotz Wetter und Dunkelheit, oder extra deswegen (?!), war es sehr schön. Wir sahen die Stadt voll beleuchtet und genossen das bei einem Glas Sekt.
Eiffelturm mit Lichtspiel in der Nacht
(SETE – illuminations Pierre Bideau)
Samstag sah das Wetter schon freundlicher aus. Wir starteten wieder am Triumphbogen, liefen Champs-Élisée runter bis zum Louvre. Danach ging es entlang der Seine zu Notré Dame.
Sonntag war herrliches Wetter. Wir eroberten die Stadt vom Osten her, radelten viel, genossen das Wetter. Wir schlenderten durch den Luxembourg Park, wo Kinder kleine Segelbote auf einem Springbrunnen fahren lassen; liefen zum Pantheon; bestiegen erneut die Herz-Jesu-Kirche und genossen diesmal die Aussicht. Am späteren Nachmittag fuhren wir dann wieder zum Eifeltauer, schlenderten durchs Marsfeld und warteten auf dem Trocadero auf die Nacht, wenn das stündliche Lichterspiel anfängt. Danach ging es dann noch zum Aufwärmen in ein kleines nettes französisches Restaurant, wo die Franzosen wieder ihre besten Manieren zeigen konnten (Sarkasmus-Alarm!). Trotzdem war es wirklich ein gelungener Abschluss unseres Trips.
Paris war sehr schön, und trotz des nicht immer schönen Wetters und der heimischen Bevölkerung eine Reise wert, aber meiner Ansicht nach nicht zwingend eine zweite; aber mal sehen, was noch kommt...

Sunday, October 21, 2012

Lichter in Alingsås

Gestern machten wir einen kleinen Ausflug in die nahe gelegene Stadt Alingsås. Eigentlich wollten wir mit dem Fahrrad fahren, aber das Wetter war so grau und trüb, dass wir am Ende einfach den Zug genommen haben. Das dauerte nicht einmal ein halbe Stunde und ist ein schöner >Trip durch Seenlandschaften. Was ich hier in Schweden wirklich liebe ist, dass man bei Straßen, Autobahnen oder Gleise entlang von Gewässern den Eindruck bekommt, sie seien auf selber Höhe mit dem Wasser, was einen fantastischen Anblick bietet.
Aber wir haben den Ausflug ja nicht wegen der Fahrt gemacht ;). Alingsås hat ein alljährliches Lichtfest, wo Künstler aus der ganzen Welt öffentlich Kunstwerk ausstellen - bestehend aus Licht. Es war noch nicht wirklich sehr dunkel, als wir ankamen, daher entschlossen wir uns für einen Abstecher in ein wirklich sehr verstecktes und gemütliches Café zu machen und ein wenig zu lesen. Als es dann dunke genug war, machten wir uns auf den Rundgang und bestaunten die Lichter, welche durch das nasse Wetter in der leicht nebeligen Luft noch besser zur Geltung kamen. Letztes Jahr soll es besser gewesen sein, aber es war trotzdem schön, und da es das erste Mal für uns war, haben wir ja sowieso keinen Vergleichspunkt. Es war wirklich ein netter kleiner Trip, und da es so nah an Göteborg ist, wollen wir daraus eine jährliche Tradition machen...

Lights in Alingsås

Yesterday we made a small trip to the nice nearby city of Alingsås. First we planned to do it by bike, but unfortunately the weather was not really nice, so we decided to go by train. It takes only about 30min.  and is a nice railway along of a few big lakes. That's something I actually really like here in Sweden, that roads, highways and rails close to the sea or lakes are mostly seem to be almost the same level as the water, and you get a fantastic view.
But we didn't go to Alingsås for the train ride ;). Alingsås has once a year a light festival, where artists from all around the world make public art arrangements - with light. When we arrived it wasn't really dark, so we stopped in a cute little café for a read. When it was dark enough we went around to check out the lights. It was nice, and due to the wet weather, the light was even more scattered in the slightly foggy air. I heard it's not as good as last year, but still nice to look at, especially for the first time. It's really nice and close to Göteborg, so we try to make this a yearly tradition.

Hoch hinaus!

Sicherlich wissen viele von euch, dass ich ein richtiger Kletternarr bin. Nach jahrelangem Klettern in Dresden war ich ziemlich enttäuscht, dass hier in Göteborg offensichtlich niemand klettert (oder Ultimate Frisbee spielt...). Dass hatte sich jedoch bald geändert...
Nachdem Sophie letzten September hier anfing zu arbeiten, wir uns besser kennenlernten, fanden wir kurz vor Weihnachten heraus, dass wir beide Klettern lieben. Daher brachte ich kurzerhand nach meinem Weihnachtsurlaub in Deutschland mein Kletterzeug mit und wir fingen Anfang Januar an, die Wände zusammen zu erklimmen. Es war fantastisch: wir hatten jede Menge Spaß und einige Klettergäste, von denen wir leider nur Michaël überzeugen konnten, es dauerhaft zu versuchen. Als Sophie dann im april einen Unfall hatte, konnte sie lange Zeit ihren linken Fuss nicht belasten. Aber sie wäre nicht Sophie, wenn sie nicht die Zähne zusammenbeisen würde und so schnell wie möglich wieder anfängt. Sie konnte schnell ihre alte Hochform zurückgewinnen. Daher entschlossen wir uns im August, den nächsten Schritt zu wagen: Vorstieg. Dass bedeutet,, anstelle eines sicheren Seiles immer vom oberen Ende der Wand, dass man das Seil erst nach oben bringen muss. Damit man nicht ganz ungesichert klettert, brauch man noch sogennante Exen, kurz für Expresskarabiner, Doppelkarabiner die als kurzweilige Sicherungpunkte dienen, bis man den nächsten in der Wand setzt.
Leider ist das mit dem Klettern hier in Schweden (und auch Kanada) nicht so einfach wie in Deutschland. Da muss man nur unterschreiben, dass man irgeneine Sicherungsart beherscht und man kann anfangen. Hier muss man entweder bescheinigen lassen, dass man klettern kann, oder man belegt einen Kurs; beides gibt einem einen Kletterschein, welcher die jeweilige Befähigung kennzeichnet: Toprope oder Vorstieg.
Ich hatte schon Vorstiegerfahrung in Deutschland gesammelt, drinnen und draußen. Da es aber nicht so intensiv und lange her war, entschloss ich mich einen kompletten kurs zu belegen. Michaël und Sophie waren natürlich auch dabei und der Kurs war in der zweiten Septemberwoche. Er war in zwei Teile unterteilt, zu jeweils zwei Stunden. Im ersten Kursteil haben wir nur die Grundlagen gelernt und ein paar mal damit geübt, die Wände hoch und runter zu kommen. Im zweiten Teil, die Woche darauf, ging es um Wiederhohlung und Sturztraining. Leider hatte Sophie einen kleinen Unfall: sie kam kopfüber runter. Glücklicherweise hatte sie außer einem Schock und einem blauen Fleck keine schwerwiegenden Verletzungen. Nach diesem Erlebnis war es eine gute Entscheidung, den Kurs die Folgewoche zu wiederholen. Meiner Ansicht nach war es sogar doppelgut, da der Instruktör wesentlich Rücksichtsvoller war und mit mehr Rat, Tipps und Tricks zur Seite stand. Und am Ende bekamen wir auch unsere rote "ledkort".

Da ich bereits im April ein Seil in Deutschland gekauft habe, und im August zusammen mit Sophie die Expresskarabiner, können wir jetzt selbstständig üben und dann hoffentlich im nächsten Jahr endlich draußen die Felsen erklimmen...

Sunday, October 14, 2012

Higher and higher

Many of you may already know that I love climbing. When I came here to Sweden I was quite disappointed, that obviously noone was into that sport. But it took time to get me proven wrong... more or less until Sophie arrived ;).
Just before last Christmas we discovered, that we both were into climbing. So when I came back from Germany in January, I brought my climbing gear and we started of together. It was great, we had fun and had several climbing guest, of whom Michaël was the only one who sticked with it. Until Sophie had an accident in April and couldn't put force on her left foot. But she wouldn't be Sophie if she wouldn't fight, bite through the pain and started climbing asap. She got quickly better again and in August we decided to go for the next step: lead climbing. That means, instead of being secured by a rope coming from the top (therefore called top-rope climbing), you have to bring your own rope all the way up. This is a more exiting, but still safe, because you secure yourself with so-called quickdraws.

Annoying in Sweden (and obviously also Canada) is, that you need to prove, that you are able to climb. That means either a short check by an instructor or a complete course. In Germany it is rather simple: if you want to climb in a gym, you simple say what kind of securing device you'll use, sign and you are good to go...
I did lead climbing before, mostly outdoors, but rather simple and long time ago. So I decided to go for a complete course too. Also Michaël joined and we find a common day in the second week of September. The course was separated in two times two hours. First run was rather simple, we learned basics and got a few times up and down. Second time was a week after and consisted of repetition and fall. Unfortunately, we had a little accident: Sophie came down head-first. Fortunately, next to the shock, only a bruise remained. But we repeated the lesson the following week. In my opinion it was even nicer, because the new teacher was more cautious and gave more insight, tips and the confidence we needed.
At the end we left with the red "ledkort".
Since I bought the rope in April and the quick draws together with Sophie in August, we have everything we need, to practise on our own. And hopefully next year, when it is warmer and nicer, we can finally go climbing outside for real...

Sunday, September 23, 2012

Der 8te Himmel wird eingeweiht

In den letzten Wochen ging es hier ziemlich stressig zu. Neben der üblichen Arbeit haben wir auch mit dem Umzugsstress zu kämpfen.


Ich hatte gerade erst im Juni meine Wohnung bekommen (hat ja "nur" etwas mehr als ein Jahr gedauert und dann ist es auch nur eine Studentenwohnung...). Einige Wochen später kam meine Mutter und mein Bruder zu Besuch und halfen mir das nötigste zu möblieren. Aber dann hatten Sophie und ich uns im Juli entschieden zusammen zu ziehen. Das hieß, vieles musste komplett neu geplant werden. Ich verkaufte mein Sofa, welches ich seit meiner letzten Unterkunft letzten Juli hatte, und eine Kommode, die ich gerade erst gekauft hatte. Um mehr Platz für all unsere Klamotten zu haben, kauften wir ein Pax von IKEA. Die kann man ja fast beliebig groß bekommen, wir entschieden uns daher für eine der kleinsten Varianten, was immernoch mehr als genug ist. Alles zu kaufen und geliefert zu bekommen dauerte nichtmal einen Tag. Dafür hat das Aufbauen mindestens ein Wochenende gedauert. Dann bekamen wir noch Probleme mit der neuen Couch (wir wollten sie von Michaël kaufen, aber leider hatte er das L auf der falschen Seite :( ... ), daher mussten wir noch ein paar Tage in Sophies Wohnung nächtigen. Am Ende haben wir dann eine neue Couch, natürlich auch von IKEA, gekauft.

Jetzt sieht es aus wie eine IKEA Musterwohnung für Kleinraumlösungen. Mit seinen süßen 28m² (einfach sauber zu halten :D) und im 8ten Stock (oder 8ten Himmel...) haben wir ein fantastisches kleines Liebesnest mit genialer Aussicht und guter Lage, nah an der Uni und Nahverkehr ins Stadtzentrum. Es ist in einem alten Wasserturm, welcher auch Waschraum, Partyraum und Dachterasse, welche am Montag nach über fünfmonatiger Renovierung wiedereröffnet wird :), beherbergt. Wir haben eine anderthalb Raum Wohnung, mit Küche, Wohn-/Schlafzimmer, Bad und unserem "Verließ" (Abstellkammer).
In der Küche hatte ich bereits einen praktischen ausklappbaren Tisch gestellt, der 2 bis 4 Personen Platz bietet. Arbeitsplatte, Ofen, Kühl-Gefrier-Kombo und Vorratsschränke waren schon da. Im Wohnzimmer haben wir jetzt unser neues Bettsofa, ein Bücherregal, den Pax und eine Bank für Aufbewahrung und extra Sitzplätze für Gäste. Um Filme im Kinoerlebnis zu geniesen, kauften wir einen Beamer, welcher über der Couch platziert ist und auf die Freifläche über unserer Bank projeziert, und Lautsprecher - super coooooles Filme zu schauen!!!
Und gestern konnten wir endlich rausfinden, ob all das auch genügend Platz für mehrere Personen bietet - wir hatten unsere Einzugsfeier :). Wir waren zwölf Leute und hatten trotzdem genügend Sitzplätze und Essen sodass sich niemand beschweren musste. Es war fantastisch!

Ende September läuft Sophies Mietvertrag aus. Das wichtigste ist schon hier, aber es sind immernoch Sachen in ihrer Wohnung, die hergebracht oder weggegeben werden müssen. Aber wenn dann endlich alles erledigt ist, können wir uns entspannen und die nächsten großen Abenteuer von unserer kleinen Wolke aus planen...

Saturday, September 22, 2012

The house gets warmed !

The last few weeks were quite stressful. Next to the regular long working days, Sophie also moved in with me :).

After I had just gotten my flat in June I equipped it with furniture with the help of my family, who visited me a few weeks after. But in July I asked Sophie (...), if she wants to move in. So we had to reorganise some stuff. I sold my couch, which I had since last July, and a drawer I just bought. To get enough space for all our cloth we bough a IKEA Pax. These things can become rather gigantic, so we decide to buy almost the smallest version, which is still more then sufficient. Buying and delivering took only a day, but mounting of everything ate up a whole weekend. We run into problems with our new couch (we wanted to buy Michaël's, but he had the L on the wrong side :( ... ), so we had a few days to sleep at Sophie's. But in the end we got a couch brand new from IKEA, of course.

 So now our apartment looks like a model from an IKEA catalogue for little space solutions. With our sweet 28m² (extremely easy to clean :D), located on the 8th floor (or cloud 8, as we call it), we have a great little love nest with a fantastic view and a great location very close to work and with good connections into town. The building includes laundry room, party room and a roof terrace, which will be reopened on Monday after renovation for over 5 month.
We have a single room with kitchen and living/sleeping area, a bathroom and a "dungeon".
The kitchen I furnished already with a foldable table for 2 to 4 people (counter, oven, fridge and storage were already there). The living room got our new bedsofa, bookshelf, Pax and a bench for more seats. To have some cinema experience we bought a projector and speakers (super coooool !!!).
And yesterday we found out, if couch, bench and kitchen chairs are enough for a large group of people - We had our housewarming party :). We were up to twelve people and still had enough space, seats and food for everyone. It was fantastic!

End of September Sophie will finish her contract for her flat. Everything important is here, but there is still some small things to do, but soon we will be done and we can plan other things within our little cloud number 8....

Wednesday, September 12, 2012

Best day of the year...

 I mentioned, that I celebrated this year with my family in Germany. But even before and after my birth-day, a bunch of surprises awaited me. This year my birthday was literally on a Sunday, but already Friday Sophie invited me for a lovely lunch on the canal with fresh food from Feskekörka, our local fish market in church style. What a nice idea for the last day of work just before leaving for Germany the next morning...
...which was, when the first present came along: flip-flops with a bottle-opener integrated in the sole. We discovered them on Michaëls feet a while ago and since I had no flip-flops yet, Sophie brought them all the way from Washington :-). They are a nice eye-catcher and still quite useful.

The celebration in my family was quite usual from my point of few. This time my presents where mostly meant to fight the horrendously high prices for alcohol in Sweden, which is always welcome. Sophie surprised me again with a cook book for typical Québéc food, which, of course, also came all the way from Canada :*. It includes a recipe, which her mom made for us and which she brought back. It's a delicious sweet which is simply .... mmhhhh. I'll try to make it soon myself and post results here.

Back in Sweden, the following Saturday, I had a birthday party with a few good friends. We prepared it in style of a potluck, everyone brought some self-made food. It worked fabulous. We had everything from Swedish fish pie to Indian Gulab Jamun, from main course to dessert. We prepared some cake and lasagna muffins, which I discovered a few month earlier.
And I got more surprises: nicely wrapped in black paper where a bunch of nice things. Utensils like a herb scissor, magnetic picture frames, Settlers of Catan 5+6 player extension (yeah!!!) and another cool game called Bohnanza (obviously about beans ;).

I had a great time that week, I guess especially because I spend it with friends and family - thanks everybody again :) !

Monday, September 3, 2012

Square 1 - Alles auf Anfang

Last week I went back to Dresden to celebrate my birthday with Sophie and my family. As it is the place, where everything begun for me, I take it as a good starting point for my blog...

Leaving Göteborg in the early morning to arrive at 12 in Dresden is always a good choice, because you get time, for example to go shopping. We went to Globetrotter to buy lead climbing gear, which will be our activity to learn for the autumn and winter.
After a nice trip home to the village of Hinterhermsdorf, I was happy to show Sophie the beauty of this part of the nationalpark. The weather was perfect in the next days, so every walking, hiking or view was amazing. Very nice was the boat / gondola trip on the Obere Schleuse (a reservoir of a small creek), which we enjoyed after the celebrations on Sunday.
Monday we meat Éoui and I could show both Québécoises the old town of Dresden - Altmarkt, Frauenkirche, Brühlsche Terrasse, Schloss und Schlosskirche, Fürstenzug, Theaterplatz with Semperoper and Zwinger. Éoui mentioned something interesting: the origin of Frauenkirche, Church of our lady and Notre dame is the same - I never made this connection!
Afterwards we headed for the University buildings and took a car tour along Gläserne Manufaktur (Transparent factory) of VW, Großer Garten (city park) and along the Elbe river to get a good view on the palaces and terrace gardens on the other shoreline.

After Sophie left for work in Sweden again :(, I still had some nice days with my family. A beautiful highlight was an evening spend with my sister, cousin and his girlfriend on the Elbe shore with a brilliant view on the illuminated silhouette of Dresden old town.

After all a really nice week in a very lovely place ;)